Obermichelbacher Welt Spiegel
-Satirische Online Zeitung für Obermichelbach und den Rest der Welt. Parteipolitisch befangen, subjektiv, politisch unkorrekt.
Erste Seite | Aktuelle Ausgabe | Archiv | Impressum | Links | Videothek
 
26. Juli 2007

 

 
Zeitungskopf
Das Wappen ist nicht das Obermichelbacher, wohl aber inspiriert durch dasselbe. Seit meiner ersten Begegnung mit diesem Meisterwerk deutscher Heraldik, kann ich die Asozziation mit der absaufenden Titanic nicht unterdrücken.
Darum nenne ich mein Wahlheimatdorf auch liebevoll Titanic Catastrophy Village.
Der Kasperl
repräsentiert die Volksweisheit: Kinder und Narren sagen die Wahrheit. Aufgepasst! Mitunter drängt er sich in den Vordergrund. Er trägt auch die deutscheste aller Kopfbedeckungen.
 
Layout-Gedanken
Ein Projekt wie dieses nimmt Widerspruch und Kritik von vorn herein in Kauf. Dennoch will ein unabhängiges Organ Anhängern aller politischer Couleurs gerecht werden.
Hier die Ergebnisse meiner Experimente:

Für die Schwarzen, lila Schrift auf schwarzem Grund.

Für die Roten, schwarze Schrift auf rotem Grund.

Für die Grünen, gelbe Schrift auf gründem Grund.

Für die Liberalen, blaue Schrift auf gelbem Grund.

 

Das untere Feld sind die Freien. Weisse Schrift, weisser Grund. Mal ehrlich, meine Farbwahl ist doch deutlich augenfreundlicher, oder?
 
Gastbeiträge sind willkommen. Bitte per email an: redaktion@obermichelbacher-weltspiegel.de
 

23. Juli 2007
OBERMICHELBACHER BLAUE NACHT
Erneut ist es den Veranstaltern gelungen aus der Idee ein raumgreifendes Event zu gestalten. Die flexible Planung der Standplätze gab dem jungen Gewerbeverein gleich eine tragende Rolle. Das fertig aufgebaute Zelt auf die gegenüberliegende Strassenseite zu tragen, zeigte welche Dynamik in dem Unternehmerverband steckt. Die NÜRNBERGER BLAUE NACHT nimmt sich dagegen aus wie eine schlechte Kopie. Wer schon unter der drangvollen Enge des Nürnberger Ereignisses gelitten hat, weiss die grosszügige Anordnung der Stände zu schätzen. Der Besucher druchschreitet Obermichelbach in der angespannten Erwartung: Kommt um die nächste Ecke noch was? Jaaa! Phantastisch, diese gobale Sicht der Dinge. Die Strecke, welche der Gast zwischen den gastronomischen Angeboten zurücklegt, gibt dem Körper Gelegenheit zu verdauen und fördert somit den Umsatz. Durch die Ausdehnung des Festes ergibt sich die Möglichkeit mehrere Strassen zu sperren, was sowohl den einheimischen als auch den Transit-Verkehrsteilnehmern die Bedeutung aufzeigt, welche der Veranstaltung hier beigemessen wird.
 


Augenfällig wird auch dem Eindruck entgegengewirkt, die Michelbacher würden aufeinanderhocken und zusammenglucken, ja möglicherweise bierseelige Gemütlichkeit pflegen. Nicht auszudenken - eine Zusammenballung im und um das Anwesen des ehemaligen Getränkevertriebs Brunner.

Ein richtiger Schritt in die richtige Richtung. Nur Mut - es geht noch mehr. Ich schlage vor, im nächsten Jahr die BLAUE NACHT und die SKATE NIGHT zusammen zu legen. Das wäre nicht nur ökonomischer, sondern auch globaler. Eine BLAUE SKATE NACHT NÖRDLICHER LANDKREIS. In jedem Ort ein Stand und die Besucher skaten oder radeln von Obermichelbach via Tuchenbach und Puschendorf nach Veitsbronn - Siegelsdorf - Kreppendorf - Ritzmannshof (eine landschaftlich lohnende Etappe) über Rothenberg zurück nach Obermichelbach. Start und Ziel muss schon bei uns sein. Wir haben das ja schliesslich erfunden.

Thematisch passende blaue Flecken.bei der Bewältigung der Gefällstrecken lindert AloeVera. (Sponsorwerbung)


30. Juli 2007

Bush der Milliarden-Jongleur
Mittels massiver Waffenlieferungen (für seine Armee) hat der Führer der Amerikaner im Nahen Osten das militärische Gleichgewicht aus dem Lot gebracht. Sollte der Kongress wieder einknicken und Bushs Freunden in den Waffenschmieden tatsächlich einen neuen Auftragsschub bescheren, wäre es angeraten die Quittungen für die Lieferungen gut aufzubewahren. Denn die politischen Vorzeichen in der Region können sich ändern. Dann müssen die U.S.A. nicht erst wieder geheimdienstliche Märchen aus 1001 Nacht ersinnen, wieviel Massenvernichtungspotential die Mächte des Bösen wohl angehäuft haben.

 

Mit der angepeilten Grössenordnung schlägt der Zeiger der Waage mit Sicherheit in die andere Richtung aus. Wer kann Herrn Bush dann die Blamage erparen, nun doch wieder kein
Gleichgewicht geschaffen zu haben? Mir fällt da spontan Herr Putin ein. Er wirft sicher gerne sein volkseigenes Arsenal auf die andere Seite des Waagbalkens.
Wer sich aus kriegerischen Handlungen heraus hält wird mit Waffen überschüttet. Wer Atomkraftwerke baut wird attackiert. Wer keine baut bekommt sie geschenkt - als Prämie für jahrelange Geiselnahme. Eine Logik zum verlybien.

zum Seitenanfang