Obermichelbacher Welt Spiegel
Satirische Online Zeitung für Obermichelbach und den Rest der Welt. Parteipolitisch befangen, subjektiv, politisch unkorrekt.
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Dorf und Welt 
Dorf und Welt • FeuilletonGastbeiträge sind willkommen. Bitte per email an: redaktion@obermichelbacher-weltspiegel.de

Mittwoch, 10. März 2010, Der Geist der Ultramarathon-Läufer
Samstag, 13. März 2010, Türkischer Genozid an Armeniern
Freitag, 19. März 2010, Schwarz-Gelbe Finanzplanung
Samstag, 20. März 2010 Keiner spielt gern die 2. Geige. Wer zahlt die Zeche?


"Das Leben ist unser höchstes Gut. Verwende es achtsam." Aus OKULATUM, Das Buch der Einsichten von Butler Yates

Mittwoch, 10. März 2010
Der Geist der Ultramarathon-Läufer
Bescheidenheit als Selbstverständlichkeit

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Prominente Marathon- und Ultramarathonläufer werden im Rahmen des 2. "Charity-Lauf-Obermichelbach" am 1. Mai 2010 wieder den ganzen Tag, auf dem Asphalt des REWE-Parkplatzes, Runden von ca. 300 m laufen. Sie unterstützen damit die örtlichen Veranstalter, Geld für wohltätige Zwecke zu sammeln. Andererseits sind sie Motivations-Lokomotiven für „Normal-Läufer“.

Frage: Was veranlasst diese Menschen das zu tun, noch dazu in einem recht unprominenten Dorf im Landkreis Fürth?
Antwort: Weil das für sie selbstverständlich ist. Dieser Satz wirft aber mehr Fragen auf, als er beantwortet. Einen Einblick in die Gefühle und Kräfte die hier wirken, haben wir als Veranstalter schrittweise bekommen.
1. Günter Baron, Inhaber der Firmen „Rangau-Mall-/Officestudio“, hat 2008 in Zirndorf erfolgreich einen „Charity“-Lauf organisiert (und uns damit inspiriert; auch diesen Namen zu übernehmen). Das war für ihn selbstverständlich.
2. Marathonläufer Leonhard Lorey und seine Petra, Dachdeckerei in Untermichelbach und Mitglied im Gewerbeverein, stellten die Kontakte zur „Szene“ her. Das war für sie selbstverständlich.
3. „Ultra“ Olaf Schmalfuß, Organisator des „Pfefferkarpfen-

 

laufes“ von Nürnberg nach Pommersfelden, macht mit seiner Truppe seither einen Boxenstopp im „Home Office“ der G. & H. Pronath GbR. Das ist für uns, als Gastgeber ebenso wie für unsere Helfer selbstverständlich. (Siehe www.charity-lauf-obermichelbach.de, AKTUELLES, 2. März 2010 und Galerie 1)
4. Barfußläufer „Pumuckl“ alias Dietmar Mücke, wird nicht müde andere Kostüm-Läufer zu ermuntern am 1. Mai das "Läufer-Mekka" Obermichelbach zu bereichern. Natürlich ist das für ihn selbstverständlich.
Man unterstützt sich gegenseitig und hat eine Menge Spaß dabei. Die Art und Weise, wie sich der Pfefferkarpfen-Vater Olaf und seine Läufer bedanken, zeigt dass sie diesen Service nicht für selbstverständlich halten.
Eitelkeit und Profilneurose sind sicher nicht die langfristigen Energielieferanten für außergewöhnliche läuferische und menschliche Leistungen. Füreinander da zu sein ist die verbindende Energie, überregional und international. Beziehungen nannte man das früher, was heute denglisch „Networking“ heißt.
Oder ganz einfach: Geteilte Freude ist doppelte Freude.

Sie sind herzlich eingeladen mitzulaufen, sich mit zu freuen und zu teilen, also auch Teil zu werden dieses „Spirits“.


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